10. Januar 2021

Gemeinsam für lippstadt 

Steht bei uns eigentlich der Spieltag im Mittelpunkt eines jeden Wochenendes, sind wir nun schon seit geraumer Zeit dazu verpflichtet ohne Stadionbesuch auszukommen.
Diese freie Zeit machten sich Mitglieder Gruppen Los Aliados- Ultras Lippstadt sowie Jugendbande Lippstadt in der Vorweihnachtszeit zu Nutze um fleißig Kekse zu backen und mit diesen zahlreiche Fans, Freunde sowie die 1. Mannschaft des SV Lippstadt zu beliefern.
All dies für einen guten Zweck.
Somit konnten wir eine stolze Summe von 1200,00 Euro sammeln, die durch die beiden Gruppenkassen auf 1500,16 Euro aufgerundet wurde.
Diese Summe durften Vertreter der beiden Gruppen jetzt jeweils zur Hälfte an den Verein „KIA- Keiner ist allein“ sowie den „Tierschutzverein Lippstadt und Umgebung“ übergeben.
Wir hoffen, dass wir hiermit einen Beitrag leisten können, um diese zwei wichtigen Institutionen unserer Heimatstadt insbesondere in den aktuell schweren Zeiten zu unterstützen und sind uns sicher, dass dort eine passende Verwendung für die Spendensumme gefunden wird.
Gleichzeitig möchten wir darauf aufmerksam machen, dass sowohl die Kia als auch der Tierschutzverein stets auf weitere Spenden angewiesen sind.

Weitere Infos über die Arbeit der Vereine gibt es auf der jeweiligen Homepage: 

KIA Keiner ist allein e.V. -(kia-kaffeestube.de

sowie

Tierschutzverein Lippstadt und Umgebung e.V. (tierschutzverein-lippstadt.de

 

Los Aliados-Ultras Lippstadt

Jugendbande Lippstadt

im Januar 2021


 

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5. Juli 2020

IN DER KRISE BEWEIST SICH DER CHARAKTER

18. April 2020

QUARANTÄNE FÜR DEN FUSSBALL – GEISTERSPIELE SIND

KEINE LÖSUNG !

15. März 2020

wir wollen helfen !

Als Fussballfans gehören Solidarität und Zusammenhalt zu unseren Grundwerten.
Daher sehen wir uns nun erst recht dazu verpflichtet unseren Beitrag in der aktuellen Situation zu leisten.
Unsere geliebte Heimatstadt steckt aktuell im Anfangsstadium der Coronakrise.
Bekommen wir die Maßnahmen der Behörden aktuell noch mehr zu spüren als das Virus selbst, reicht ein Blick nach Italien, in das Mutterland unserer Bewegung, um zu sehen, was auch auf uns in den nächsten Tagen zukommen kann.
War unser größtes Problem, als SV Lippstadt Fans, vor ein paar Tagen noch ob Spiele abgesagt oder als Geisterspiele stattfinden, sind wir heute an einem Punkt angekommen an dem wir Verantwortung übernehmen wollen.
Wir sind eine junge Gruppierung und wenige von uns müssen Corona wirklich fürchten. Aus diesem Grund bieten wir jedem Menschen in Lippstadt und der nahen Umgebung an sich bei uns zu melden wenn er Hilfe braucht bei Einkäufen oder beim Gang zur Post.
Niemand sollte sich unnötig in Gefahr begeben.
Darüber hinaus hoffen wir hiermit auch einige Jugendliche unserer Stadt dazu bewegen zu können, sich uns anzuschliessen oder selbst Nachbarschaftshilfe zu organisieren.
Gleichzeitig rufen wir andere Gruppen auf sich bei uns zu melden, sollten wir euch noch nicht kontaktiert haben.
Gemeinsam können wir eine breitere Organisation aufbauen und koordinierter agieren!
Lasst uns alle gemeinsam dafür sorgen, dass wir als Stadt gestärkt aus dieser Zeit hervorgehen und den Verlust an Menschenleben so gering wie möglich zu halten.

In Zeiten der Not ist die größte Stärke einer Gemeinschaft die Solidarität.

Schreibt uns: info@block-lp.de
oder per Facebook „Block LP-Fanszene Lippstadt“


Block LP im März 2020

06. März 2020

Kollektivstrafen zum Schutze eines Milliardärs  - der DFB zeigt erneut sein wahres Gesicht

05. März 2020

auswärtssieg beim bonner sc

Nachdem unsere Elf bereits Auswärts bei AS Fortuna Colonia sowie bei Olympique Saint Essen bittere Niederlagen einstecken musste, war nun ein Sieg Auswärts bei SK Partizani Bonanza Pflicht um wenigstens noch den letzten Hoffnungsschimmer zum Erreichen der nächsten Runde aufrecht zu halten.
So traf sich die Lippstädter Reisemeute nach strapaziöser Anreise auf einem Platz irgendwo zwischen Plattenbauten und der markanten und eigentlich allseits bekannten Betonschüssel. Die ersten grimmig dreinblickenden Ostblockcops erwarteten uns bereits und sollten unseren Tross nun die letzten Meter bis zum Stadion begleiten. Dabei führte man uns durch irgendwelche dunklen Wälder und über unwegsame Pfade, vorbei an Orte an denen sicher schon die ein oder legendäre Schlacht ihren Sieger fand. Keine Frage, ein wenig mulmig war uns hier fast allen und ganz ehrlich, in Deutschland würde es so einen dunklen, verlassenen Weg zum Gästeblock niemals geben. Aber hier ticken die Uhren nun mal ein wenig anders.
Irgendwann nach elendig langem Fußmarsch erreichten wir das legendäre Stadion dann doch noch und machten uns nach scharfer Kontrolle auf den Stufen des unüberdachten Gästeblocks breit. Über uns die markanten Flutlichtmasten, die die meisten wohl kennen dürften, zu unserer rechten eine in die Jahre gekommene flimmernde Anzeigetafel und vor uns diese riesige imposante Ostblockschüssel, welche ihre besten Jahre spätestens seit dem Fall des Eisernen Vorhangs hinter sich haben dürfe, Wahnsinn!
Leider war das riesige Stadion an diesem Abend nur spärlich gefüllt. Neben Korruption und mangelnder fußballerischer Qualität in heimischen Gefilden, liegt ein weiterer Grund hierfür sicher auch in der Auflösung der legendären Delje Bonanza vor geraumer Zeit.
So konnten wir immerhin die Akustik des fast leeren Stadionrunds nutzen und einen ordentlichen Auftritt hinlegen. Nebenbei gab es noch ein neues Lied auf die Melodie "Give Peace a Chance" von John Lennon und am Ende gar einen verdienten und unglaublich wichtigen 2:0 Sieg unserer Mannschaft.
Damit ist ein Erreichen der nächsten Runde verbunden mit weiteren grandiosen Europacupnächten nun doch noch Möglich. Wer hätte das nach der bitteren Niederlage in Saint Essen noch für möglich gehalten?!
Zum Feiern blieb jedoch nicht viel Zeit. Nachdem wir erneut sicher den dunklen Weg passierten, beförderte uns der abgeranzte Daciashuttlebus schnurstracks zum Flughafen, wo unser Charter schon darauf wartete unseren erschöpften Haufen zurück in die Heimat zu befördern.

Dann klingelt der Wecker und reisst mich nach viel zu kurzer Nacht aus dem Schlaf.
Der SVL hat gestern keinen wichtigen Sieg im Europacup errungen aber dafür 3 wichtige Punkte im Abstiegskampf beim Bonner SC eingefahren. Ordentlicher Auftritt und neues Lied inklusive.
Regionalliga unter der Woche ist ja auch ganz schön.

29. Februar 2020

Niederlage bei RW essen

Zweimal hatten wir bereits die Ehre unsere schwarz roten Fahnen in den Himmel der Essener Hafenstraße zu halten.
Zwei Spiele an die sich wohl jeder Lippstädter noch gern erinnert und so war die Vorfreude sicher alles andere als gering, als bekannt gegeben wurde, dass dieses Spiel in dieser Saison unter Flutlicht stattfinden sollte.
Pünktlich am Freitagnachmittag setzte sich ein voller Block LP Doppeldecker in Bewegung und wurde in Essen von Sauwetter vom allerfeinsten empfangen.
Nun glänzt der Essener Neubau nun trotz 4 überdachter auch Tribünen nicht damit gut windgeschützt zu sein.
Angetrieben von stürmischen Böen peitschte dem gemeinen Lippstadtfan über 90 Minuten der Regen ins Gesicht. Trotzdem legte der Haufen in Hälfte 1 einen grundsoliden Auftritt hin und konnte gar eine 1:0 Halbzeitführung bejubeln.
Halbzeit 2 und der Aufstiegsaspirant vom RWE begann nun noch mehr zu drücken. So war es nur eine Frage der Zeit, ehe das 1:1 und dann das 2:1 fiel.
Trotzdem bot sich für unsere Elf noch die Chance auf den Ausgleich. Leider ging das Ding an die Latte und RWE machte im Gegenzug den Sack zu.
Wir leiteten die 2. Hälfte mit 2 Spruchbändern ein. Mit diesen kritisierten wir die Wiedereinführung der Kollektivstrafen seitens des DFB aufgrund eines beleidigten Milliadärs aus Sinsheim.
Das Thema geistert aktuell bekanntlich genug durch die Medien, weshalb wir an dieser Stelle nicht konkreter darauf eingehen werden.
Unser Auftritt passte sich mit zunehmendem Spielverlauf immer mehr dem Geschehen auf dem Rasen an und zum Ende war unser durchnässter Haufen auch irgendwie froh, dass das Spiel vorbei war und uns der Doppeldecker ohne größere Vorkomnisse zurück in die Heimat beförderte.
Für Abstiegskampf in Essen war das Ganze leider in Halbzeit 2 viel zu wenig von uns.
Da darf auch das Wetter nicht als Ausrede zählen.
In den kommenden Spielen sollten wir somit schnell zurück zur Form der letzten Spiele finden um unserer Mannschaft endlich mal wieder zu einigen wichtigen Punkten zu verhelfen.

18. Februar 2020

Niederlage in köln

Auswärtsspiele am Freitagabend bzw. allgemein unter der Woche.
Während diese andernorts oftmals alles andere als beliebt sind, können sich die Arbeitgeber der Fans des SVL den Wecker danach stellen, dass pünktlich zur Terminierung eines solchen Spiels die Urlaubsanträge und Notfalls auch spontan die Krankenscheine ins Haus flattern.
Freitagsspiele sind das berühmte Salz in der Suppe des teils tristen Ligaalltags im Abstiegskampf.
Wer von stressgeplagten Auswärtsspielen in Europa nur träumen kann, muss sich diese "Europapokalspiele" halt so selbst schaffen.
So war die Vorfreude auf diesen Leckerbissen im Kölner Südstadion ebenfalls besonders hoch.
Einige Lippstädter entschieden sich daher bereits am Vormittag die Rheinmetropole zu erobern, während ein Bus, den man durchaus als überbucht bezeichnen könnte, sich den knapp 4 stündigen Weg durch den Feierabendverkehr der A1 bahnte.
Insgesamt fand sich somit ein durchaus stattlicher Haufen kurz nach Anpfiff im Gästeblock des Südstadions ein.
Dieser wurde mittlerweile von der weitläufigen Kurve unters Dach der Haupttribüne gelegt und bietet somit perfekte Bedingungen für einen guten Auftritt.
Einen solchen legte der Lippstadtmob hinter der Block LP Zaunfahne auch über weite Strecken des Spiels hin. Insbesondere zu Beginn der 2. Halbzeit kann man das ganze mit Anarchie ganz gut bezeichnen. Leute lagen sich minutenlang in den Armen, sangen und sprangen zu einem unserer neueren Lieder so dermaßen dass auch die Bestuhlung im Gästeblock dem nicht standhalten konnte.
Leider wurden diese wunderbaren Momente jäh durch den 1:0 Führungstreffer der Heimelf zerstört. War unsere Elf bis dato sehr gut im Spiel, kam danach nicht mehr viel. Eine unglaublich bittere Niederlage im Kampf um den Klassenerhalt.
Der Tag hätte perfekt sein können, wäre nur nicht dieser eine Moment in der 75. Minute gewesen.